Etagenbogen
Sockelknie am Fallrohr – wofür braucht man einen Sockelwinkel?
Ein Sockelknie erzeugt einen kompakten Versatz in der Fallrohrleitung. Das angebotene Bauteil hat eine Ausladung von 60 mm und eignet sich für entsprechend kleine Vorsprünge. Für andere Abstände kann eine geplante Kombination aus Bögen und Zwischenstück nötig sein.
Ein Sockelknie erzeugt einen kompakten Versatz in der Fallrohrleitung. Das angebotene Bauteil hat eine Ausladung von 60 mm und eignet sich für entsprechend kleine Vorsprünge. Für andere Abstände kann eine geplante Kombination aus Bögen und Zwischenstück nötig sein.
- Tatsächlich benötigten Versatz vor der Bestellung messen.
- 60 mm Ausladung nicht mit der kompletten Bauteilhöhe verwechseln.
- Sockelknie ist weder ein Standrohradapter noch automatisch ein freier Auslauf.
Bauteile am unteren Fallrohr richtig unterscheiden
Auf kleinen Bildschirmen lässt sich die Tabelle seitlich verschieben.
| Artikel & Bild | Passender Einsatzzweck | Darauf achten |
|---|---|---|
Sockelknie mit 60 mm AusladungProduktabbildung · Artikel ansehen → |
Kompakter Versatz an einem kleinen Fassaden- oder Mauervorsprung. | Kein beliebig einstellbarer Versatz und kein Standrohradapter. |
FallrohrbogenProduktabbildung · Artikel ansehen → |
Richtungswechsel bzw. individuell geplante Rohrführung. | Für größere Versätze gegebenenfalls zwei Bögen und Zwischenstück einplanen. |
StandrohrkappeProduktabbildung · Artikel ansehen → |
Sauberer Abschluss am Übergang vom Fallrohr zum Standrohr. | Fallrohr- und Standrohrmaß prüfen; keine beliebige Reduziermuffe. |
Versatz, Rohrverbindung und Standrohrübergang sind unterschiedliche Aufgaben. Die Ableitung des Regenwassers muss unabhängig davon geklärt sein.
Die Einbausituation prüfen
Messen Sie den Vorsprung und die gewünschte Rohrlinie ober- und unterhalb davon. Prüfen Sie zusätzlich die verfügbare Höhe und die Anschlussmaße. Ein Bauteil passt nur, wenn Versatz und Steckverbindungen zur vorhandenen Leitung stimmen.
Montage ohne Verspannung
Stecken Sie das Sockelknie probeweise in die geplante Rohrführung. Schneiden Sie angrenzende Rohre erst nach Berücksichtigung der Einstecklängen zu.
- Rohrdurchmesser abgleichen.
- Schnittkanten entgraten.
- Wasserführung und Einbaurichtung prüfen.
- Befestigungen auf die versetzte Rohrlinie abstimmen.
Wann eine andere Lösung besser passt
Bei größerem oder anders geformtem Versatz lässt sich die Führung mit passenden Bögen und einem Zwischenstück planen. Am Standrohr wird dagegen der passende Übergang benötigt. Wählen Sie das Bauteil nach seiner Aufgabe, nicht nur nach einer ähnlichen Form.
Arbeiten an Dach und Fassade nur mit sicherem Zugang und geeigneter Absturzsicherung durchführen. Bei unklarem Untergrund, gedämmten Fassaden oder schwer erreichbaren Stellen einen Fachbetrieb hinzuziehen. Diese Übersicht ersetzt keine Montageanleitung oder objektbezogene Entwässerungsplanung.
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